Workshops 2017

Workshops im Rahmenprogramm der Würzburger Jazztage 2017

Alle Workshops finden im Tiepolo Keller statt und richten sich sowohl an neue als auch langjährige Jazzhörer, aber auch an Musiker – von Amateuren bis Profis.
Zudem bieten sie eine hervorragende Möglichkeit, im Umfeld der JAZZTAGE mit gerade gehörten Festivalmusikern in Kontakt zu treten.
Die angesehenen und erfahrenen Dozenten zeigen in entspannter Atmosphäre neues, interessantes und anregendes für jeden Interessierten, Vorkenntnisse sind nicht erforderlich. Aktive oder passive Teilnahme ist möglich.

Anmeldung und Informationen zu den Workshops bei Michael Arlt
e-mail: info@michaelarlt.de Tel.: 0931/2070989


Workshop-Übersicht:

Workshop: Percussion-Instrumente und Rhythmen kubanischer Musik
mit José Angel Barberena Riera

Workshop: „Die Welt der Improvisation – How To Improvise
mit Marco Netzbandt

Workshop : „Das Solo in Jazz und Latin-Musik
mit Alberto Menendez

Workshop: „Trio spielen im Jazz – Wie ?
mit Bassist Rudi Engel


Workshop: Percussion-Instrumente und Rhythmen kubanischer Musik
mit Percussionist und Sänger José Angel Barberena Riera

Latin Music hören, verstehen und spielen

Termin: Sa., 1. April 12.00 – 15.00 Uhr Teilnahmegebühr: 25 €

Der Workshop stellt Instrumente und typische Rhythmen kubanischer Musik `in action´ vor. Als erfahrener Lehrer zeigt José Spielweisen der Instrumente und und neben Erklärungen und Demonstrationen ist das (Mit-)Spielen und Erleben der Rhythmen ein wichtiger Teil des Kurses.
Keine oder wenig Erfahrung mit Percussion-Instrumenten ? Kein Problem ! Trotzdem dürfte dieser Workshop gleichzeitig auch die Fähigkeiten erfahrener Musiker herausfordern und inspirieren … Instrumente können gestellt werden.

José Angel Barberena Riera, Percussion
Allein der Name des 1977 in Holguin/Kuba geborenen Schlagzeugers und Percussionisten klingt wie Musik. Mit 10 Jahren galt er in Kuba schon als virtuoser Schlagzeuger und spielte später in verschiedenen Kubanischen Bands unterschiedliche Musikstile, daran schloss sich ein Musikstudium an der Escuela Nacional de Arte in Havanna an. Es folgten viele erfolgreiche Auftritte im kubanischen Fernsehen und vor Fidel Castro und dessen Familie.
Seit seiner Übersiedlung nach Deutschland spielt José in vielen erfolgreichen Bands und ist mittlerweile einer der gefragtesten Percussionisten in der Szene.
Zu seinen Referenzen gehören seine Arbeit mit Salsamania, Ritmos de Cuba, Café del Mundo, Ex-Kanditaten von DSDS, The Winner Is und Voice Of Germany sowie Studioaufnahmen mit Melow Mark und Andreas Kümmert.
Barberena begeistert mit seiner freundlichen und lockeren Art und beeindruckt mit seinem Können, dass er gerne weiter gibt.


Workshop: „Die Welt der Improvisation – How To Improvise
mit Pianist Marco Netzbandt

Ein Einstieg in die (Jazz-) Improvisation in Praxis und Theorie

Termin: So., 2. April 11.00 – 14.00 Uhr Teilnahmegebühr: 25 €

Vom Klavier aus werden wichtige Elemente von Improvisation erklärt und demonstriert. Hörbeispiele und Übungen ergänzen den konzentrierten Kurs, der unsere Reihe von Clinics fortführt, die die Grundlagen und Techniken von Improvisation verständlich und verstehbar machen.
Teilnehmer die selbst spielen wollen, können ihr Instrument ( alle Instrumente willkommen ! ) mitbringen und dürfen mitspielen. Je nach Situation können auch Hinweise zum Ausbau vorhandener Fähigkeiten gegeben werden.

Marco Netzbandt, Klavier – spielt bei den `Jazztagen´ am 6. April mit dem CHRISTOPH LEWANDOWSKI QUARTETT

Netzbandt ist Jazzpianist, Arrangeur, Komponist & Klavierlehrer. Er studierte von 1993 bis 1998 am Hermann-Zilcher-Konservatorium Würzburg Jazz bei Chris Beier und war Preisträger des XXI. Internationalen Jazz-Contests in Krakau und Finalist beim Internationalen Wettbewerb für Komposition und Arrangement für
Big-Band SCRIVERE IN JAZZ (Sardinien). 2012 erhielt er für sein künstlerisches und pädagogisches Schaffen den Kulturförderpreis der Stadt Würzburg.
Als Mitglied moderner Jazzformationen ist er bundesweit in renommierten Jazzclubs zu hören. Seine pädagogisches Wirken umfasst langjährige Lehraufträge für Jazz-Klavier, Arrangement, Big-Band-Leitung, Gehörbildung und Harmonielehre in Frankfurt und Würzburg.


Workshop : „Das Solo in Jazz und Latin-Musik
mitSaxofonist/Flötist Alberto Menéndez

Wie beeinflusst und inspiriert Latin-Rhythmik ein (Jazz-)Solo?

Termin: Sa., 8. April 12.00 bis 15.00 Uhr Teilnahmegebühr: 25 €

Beginnend mit der rhythmischen Interpretation von Melodien werden neue, stiltypische und erweiternde Ideen für Solist und Band demonstriert und erklärt. Menéndez zeigt am Saxofon und begleitet teilweise am Klavier und greift dabei auch auf seine persönliche Erfahrung mit den prominentesten Vertretern aus Jazz und Salsa zurück. Verschiedene Klangbeispiele aus der Entwicklung der Latin-Jazz Fusion und eine flip-chart helfen beim Verständnis. Ein hochinteressantes Thema, verständlich aufbereitet!


Alberto Menéndez, Saxofon – spielt bei den `Jazztagen´ am 7. April mit dem FESTVALENSEMBLE 2017

Von 1997 bis 2003 spielte er in der Band des Latin-Jazz Pianisten und 5-fachen Grammy Preisträger Eddie Palmieri und hatte daneben ein 2-monatiges Engagement an der Seite der kubanischen Conga-Legende Carlos „Patato“ Valdes in der Jazz-Metropole New York.
Mit dem Alberto Menéndez Quartet veröffentlichte er bei In and Out Records sein Debut Album „Waiting for Naima“ und spielte auf zahlreichen internationalen Festivals, darunter das JVC Festival in Paris, Glastonbury, Rosskilde, Jakarta …Menéndez arbeitete mit Benny Bailey, Karl Berger, Conrad Herwig, Brian Lynch, Paoli Mejías, Edsel Gomez, Philippe Catherine, Frank Foster, Al Porcino, Bert Joris, Tony Lakatos, Jörg Reiter, Thomas Stabenow und auch in der HR Big Band und dem SWR Radio Orchester. Daneben unterrichtet er an der MuHo Mannheim.


Workshop: „Trio spielen im Jazz – Wie ?
mitmit Bassist Rudi Engel

Das Jazztrio in seinen verschiedenen Besetzungen

Termin: So., 9. April 11.00 – 14.00 Uhr Teilnahmegebühr: 25 €

Mal mit Klavier oder Gitarre, dann mit Saxofon an der Spitze oder auch mal ohne Schlagzeug ist das Trio im Jazz eine oft gewählte Besetzung. Vom Bass aus und mit Hörbeispielen werden bei diesem informativen aber auch praxisorientierten Workshop wichtige Spielweisen angesprochen und einiges zur Geschichte und Entwicklung des Triospiels vermittelt.
Mit langjähriger Erfahrung in allen Formen des Jazztrio-Spiels ist Rudi Engel der prädestinierte Dozent für dieses Workshopthema, und natürlich wird hier auch die Rolle des Basses beleuchtet. Wer möchte bringt sein Instrument mit.

Rudi Engel, Bass – spielt bei den `Jazztagen´ am 8. April mit PICHL-ENGELARLT: NO DRUMS ? NO WAY ! & special guest Sebastian Netta

Engels hochkonzentriertes Spiel, intensive musikalische Kommunikation und seine knorrigen, bluesgeladenen Soli machen ihn zu einem viel gefragten Begleiter. Er arbeitete u.a. mit Ack van Rooyen, Tony Lakatos, Leszek Zadlo, Benny Bailey, Bob Mintzer, Bobby Shew, Dusko Goykovich, Deborah Brown, Bob Mintzer, Wolfgang Lackerschmid, Bill Egart, Russ Spiegel Big Band, Charlie
Mariano, Joan Faulkner, Karl Berger, Ernie Watts Quartet feat. Keith Copeland; USA-Tourneen mit dem Bill Molenhof Trio; Konzerte in Indien, Tunesien und Algerien im Auftrag des Goethe-Instituts. Rudi Engel ist Dozent für Jazz-Bass an den Hochschulen in Würzburg und Nürnberg. Er studierte an den Musikhochschulen in Würzburg und Frankfurt und besuchte Workshops bei Ron Carter, Barre Phillips, Ron McClure, Rufus Reid.

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